Ein Sonnenstrahl

Unknown

Ein Sonnenstrahl mein Gesicht berührt,
Glückseeligkeit aufblüht.
Ein Blick der mich streift,
mein Körper einen Reiz begreift,
mein Blick zurückschweift.

Gedanken die sich überschlagen,
Verbotenes ich reizvoll finde,
wünsche dass es mich begrüßt,
meinen Tag versüßt.

Nur ein kurzer Wimpernschlag,
der Atem der sich mir naht,
der Duft der mich betört,
ich mich nach Berührung sehne,
wie Samt auf meiner Seele.

Neid

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photo: Nicole Desroches

Menschen von Neid erfüllt
lassen nicht zu das etwas blüht,
sie selbst auf ihr Glück warten,
nicht teilen ihr eigenes Seelengut,
in sich tragen Frust und Wut
und lassen spüren den der spricht,
den der sagt wie es ist.

Keine Worte die den Tag erhellen,
den Frust erdrückt, den Keim erstickt,
dem Pflänzchen keine Chance gibt,
nichts wächst.

Sich selbst und Andere ausgebremst,
keine Strukturen erlauben,
kopflos ohne Sinn laufen,
die eigene Seele verkaufen.

Das Ziel vor Augen verschwimmt
weil ohne Worte gemeinsames stirbt,
weil ohne Sprache der Sinn sich verliert,
weil eigene Schwächen die eigenen bleiben,
die niemand soll müssen mit jemandem teilen.

Weil jeder nur sich selbst gehört,
nicht Andere daran schuldig sind,
das ihre Seele verloren ist.

So lauft und geht nach links und rechts,
ich laufe geradeaus,
den Weg ans Ziel gewissenhaft
und niemand bremst mich aus.

Ich könnt, wenn ich wollt.

Bild bewegt

photo: Nicole Desroches

 

Ich könnt wenn ich wollt
doch ich will nicht freundlich sein.
Zu viele Rotzer und Schmarotzer und mich andauernd Ankotzer,
schleichen um mich rum und sind so unsagbar dumm.
Drum bin ich einfach bös und fühl mich gut dabei.

Und bin ich dann Zuhause,
in meinem Glück, Daheim,
dann schnurr ich wie ne Katze
und will immer artig sein.

Dann kommt der große Kater,
und schmiegt sich an mich ran,
und ich bin dann so glücklich
wie ne Katze nur sein kann.

Und kommt ein Literat
pass auf was Du ihn fragst,
er könnte dich zerreißen
auf wirklich nette Weise.

Ich bin sehr froh dass es sie gibt,
die sagen was sie denken,
das hilft vielleicht die Dummen
in die rechte Bahn zu lenken.

versprechen will ich nichts,
bemühen wer ich mich schon,
da draußen auch mal lieb zu sein,
vielleicht wird’s ja belohnt.

Der Reiz

Foto

 

Es gibt da diese Herren
die tun so oberschlau,
doch hört man sie dann sprechen,
mein Gott, man glaubt es kaum.

Es gibt auch diese Damen,
kennen sie die schon,
die sprechen nur vom Wetter,
es ist der blanke Hohn.

Fragt man sie nach was Gescheitem,
schauen sie verdutzt,
fragt man was ganz banales,
tun sie so entsetzt.

Am besten spricht man sie gar nicht an,
hakt sich unter bei einem netten jungen Mann,
possiert in bester Weise,
benimmt sich wie man will.

Geht nach zwölf dann rasch nachhause,
in Begleitung wäre fein,
und wenn nicht ist´s auch egal,
man kann auch mal alleine sein.

Bleibt man doch mal länger,
kommen sie wie Vespen angeflogen.
Zum Stich bereit, der Tod ist nicht weit,
stärker ist der Reiz der ihren Geist vernebelt.

Kikeriki

Ein kleiner Auszug von meinem Auftritt beim Hotel Poetry im Juni 2013 in Frankfurt.
In diesem Sinne ein glückliches und zufriedenes 2014, voller Lebensfreude!