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Ich könnt, wenn ich wollt.

Bild bewegt

photo: Nicole Desroches

 

Ich könnt wenn ich wollt
doch ich will nicht freundlich sein.
Zu viele Rotzer und Schmarotzer und mich andauernd Ankotzer,
schleichen um mich rum und sind so unsagbar dumm.
Drum bin ich einfach bös und fühl mich gut dabei.

Und bin ich dann Zuhause,
in meinem Glück, Daheim,
dann schnurr ich wie ne Katze
und will immer artig sein.

Dann kommt der große Kater,
und schmiegt sich an mich ran,
und ich bin dann so glücklich
wie ne Katze nur sein kann.

Und kommt ein Literat
pass auf was Du ihn fragst,
er könnte dich zerreißen
auf wirklich nette Weise.

Ich bin sehr froh dass es sie gibt,
die sagen was sie denken,
das hilft vielleicht die Dummen
in die rechte Bahn zu lenken.

versprechen will ich nichts,
bemühen wer ich mich schon,
da draußen auch mal lieb zu sein,
vielleicht wird’s ja belohnt.

Kikeriki

Ein kleiner Auszug von meinem Auftritt beim Hotel Poetry im Juni 2013 in Frankfurt.
In diesem Sinne ein glückliches und zufriedenes 2014, voller Lebensfreude!

die Befreiung der Nikol

Foto[4]

Befreie dich von den Zwängen die dich erdrücken,
der Ignoranz die dir keinen Raum bietet
trete aus dem Schatten hervor.

Sei die pralle, reife Knospe,
die nun gleich aufgehen wird.
Sie wird aufplatzen
und dann wird das Sonnenlicht auf dich scheinen.

Du wirst deine Farbenpracht ausbreiten und alle betören.
Der Mittelpunkt sein,
der uns anzieht und fasziniert,
der uns anspricht und nachdenklich stimmt.

Wir werden Glück verspüren,
ein Lächeln wird sich auf unsere Lippen legen.
Dann weißt Du, dass deine Entscheidung richtig war.

Schwermut

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photo: Nicole Desrochers

Audio: 

Verschwinde aus meinem Körper,
du Schwermut,
gefüllt mit Ängsten die mich verfolgen,
die mich ausbremsen.

Doch ich laufe weiter, immer beschwerlicher,
immer langsamer,
das Ziel rückt in die Ferne, statt näher,
aber es ist noch da, das Ziel.

Falsches passiert,
umgibt mich, uns, Alle.

Keiner sagt was, niemand schreit.
Stille, Geflüster, Mitläufer, Leisetreter, Duckmäuser.

Die Schwermut hat alles überdeckt.
Die Blätter am Baum vom Wind bewegt,
sie rascheln sanft doch zaghaft.
Ihre Bewegung ist schwerfällig, sie wirken eingeschüchtert.

Die Sonne- ist hell und grell, warm und hitzig.
Sie streichelt mich und sie sticht mich.

Es gibt nichts umsonst.
Ein Leid muss erduldet werden
bevor Freude gegeben wird.
Und nicht zu lange lachen,
alles nur in Portionen aufgeteilt, zum Konsum freigegeben!

Haste schon bezahlt? Nein?
Dann halts Maul und lach nicht!

Ach, da vorn, die, die hat bezahlt.
Komm zeig mal die Lache,
die kauf ich mir vielleicht auch wenn sie mir gefällt,
komm lach, lach doch mal.
Ach so, ist nicht für mich gedacht.
Jemand anderes soll es hören, dieses Lachen, na gut.

Wo ist der Vogel, der die Schwermut mitnimmt?
Entweiche aus meinem Körper, verlasse meine Zellen,
verschwinde aus diesem Umkreis,
in dem ich und die meinen und die anderen und alle zusammen sind.

Wo bleiben die Winde,
die, die Leichtigkeit bringen?
Drehen sie sich im Kreis, irgendwo weit draußen auf den Meeren?
Sucht euch ein Ziel, kommt zu uns,
gebt uns Leichtes, wir, wir geben euch Schweres,
tragt es davon, weit raus auf die Meere und dreht Euch dort im Kreis.
Ohne Ziel vor Augen.
Das braucht ihr nicht, nein das braucht ihr nicht!

Lesung -Kinderbuch- Gnomi Popomi

Ich freue mich am 06.10. und 08.10. mein Buch Gnomi Popomi bei zwei Lesungen vorstellen zu können. Sandra Beer hat die tollen Motive zu meinen Geschichten erschaffen, ein Traumwelt in der man sich verlieren kann………

Flyer_Gnomi

Bild_zur Lesung_B&Z